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Die Erste Asset Management verwaltet aktuell ein Vermögen von 58,7 Milliarden Euro. Für institutionelle Investoren betreut die Erste Asset Management mittlerweile mehr als 30,45 Milliarden Euro – Tendenz weiter steigend (per 30.06.2017). Unseren institutionellen Kunden bieten wir einen Investmentprozess, der auf den vier Säulen „Team-Ansatz“, „Flexibilität“, „Konsistenz“ und „Nachvollziehbarkeit“ beruht.

Um das Geld unserer Kunden optimal anlegen zu können, arbeiten unsere Fondsmanager eng mit unserer hauseigenen Research-Abteilung zusammen. Unsere Experten investieren nach klar definierten Prozessen, denen qualitätssichernde Prinzipien zur Grunde liegen:

Team-Ansatz Flexibilität Konsistenz Nachvollziehbarkeit
Intensiver und permanenter Austausch zwischen Fondsmanagern und Analysten
 
Kurze Wege zwischen Team-Mitgliedern und der Leitung der Investment-Abteilung ermöglichen schnelle Reaktionen auf das Marktgeschehen Die Investmentansätze sind klar definiert, werden mit hoher Disziplin beibehalten und kontinuierlich weiterentwickelt Die Entscheidungen unserer Fondsmanager sind transparent und jederzeit nachvollziehbar. Nur so lassen sich Prozesse umfassend bewerten und verbessern

 

Ob Aktien, Anleihen oder Rohstoffe – jede Vermögensklasse verlangt maßgeschneiderte Methoden und Modelle, um erfolgreich die Chancen nutzen und Risiken vermeiden zu können.

Die wichtigsten Ansätze der Erste Asset Management:

Investmentprozess Beschreibung Anwendungsbeispiel

Bottom Up – qualitativ
  • Im Fokus: Einzelne Wertpapiere
  • Die Titelselektion beeinflusst die Portfoliozusammensetzung
Osteuropäische Aktien

Top Down
  • Im Fokus: Volkswirtschaftliche Analysen
  • Die Analysen beeinflussen die Portfoliozusammensetzung auf Länder- und Branchenebene
Gemischte Fonds

Fundamental – quantitativ
  • Im Fokus: Kennzahlen der Vermögensklassen
  • Die Analyse der Vermögensklassen auf Basis von fundamentalen Kennzahlen im historischen Konnex beeinflusst die Portfoliozusammensetzung
Globale Aktienfonds, bei denen die Länder- oder Branchengewichtung im Vordergrund steht

Technische Modelle
  • Im Fokus: Modell zur Bestimmung kurz-, mittel- oder langfristiger Trendphasen
  • Der Output dieser Modelle mündet in Kauf- und Verkaufssignalen
 

Hier können Sie die Auflistung der Länder abrufen, in denen die für Dachfonds erworbenen Zielfonds ihren Sitz haben können:

Die Erste Asset Management befolgt die Vorgaben zur Best Execution der EU-Richtlinien über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID). Mit unserer Best Execution verfolgen wir das Ziel, für unsere Kunden bei der Orderausführung das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Best Execution ist integraler Bestandteil unserer Qualitätsstandards:

Drei Qualitätsstandards der Erste Asset Management:

  1. Hauseigener Trading Desk, angesiedelt in der Investment-Abteilung
  2. Fondsmanager der Erste Asset Management führen Transaktionen auch direkt aus
  3. Nur ausgewählte und zugelassene Trader dürfen Transaktionen durchführen

Depotbank bzw. Verwahrstelle für die von der Erste Asset Management GmbH und der ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. verwalteten Investmentfonds ist die Erste Group Bank AG, Am Belvedere 1, A-1100 Wien.
Die Depotbank bzw. Verwahrstelle setzt Unterverwahrstellen ein. Die Liste dieser Unterverwahrstellen können Sie hier abrufen:

Die Erste Asset Management GmbH und ihre österreichischen Tochtergesellschaften (jeweils österreichische Kapitalanlagegesellschaft, die über eine Konzession zur Verwaltung von Investmentfonds nach dem Investmentfondsgesetz verfügen) und die ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. (alle insgesamt „EAM") sind verpflichtet, im besten Interesse ihrer Investmentfonds und ihrer Kunden (Anteilsinhaber) zu handeln. Der Themenbereich „Interessenkonflikte“ hat für die EAM einen sehr hohen Stellenwert.

Sie interessieren sich für unsere Strategien für alle Asset-Klassen?

Wir bieten unseren Kunden spezialisierte Expertise in einer Reihe von Asset-Klassen sowie Lösungen für die Strategische Asset Allocation an, die auch individuelle Anforderungen erfüllen.

Die Erste Asset Management fokussiert sich vor allem auf ihre Kernkompetenzen ESG, Global Emerging Markets und Fixed Income sowie auf einzelne Satellite-Strategien. Für andere Nischen- und Spezialstrategien vertrauen wir zusätzlich auf ein Team aus starken international renommierten Kooperationspartnern, die ihr Knowhow in Investment-Lösungen für unsere Kunden bereitstellen. Für Investments in beispielsweise in japanische Aktien oder spezielle High-Yield-Segmente greifen wir gerne auf die umfassende Expertise spezialisierter externer Asset Manager und Partner zurück. Seit vielen Jahren arbeiten wir besonders intensiv mit Daiwa Asset Management, Gave Kal und Invesco zusammen.

Daiwa Asset Management – unser Partner für japanische Aktien

• Gründung 1959 als Tochter der Daiwa Securities Group, einer der größten Finanzdienstleister Japans
• Daiwa ist besonders erfolgreich im Management asiatischer Aktienfonds, verwaltet aber mehr als 600 Fonds unterschiedlicher Assetklassen
• Mit einem verwalteten Vermögen von 129,2 Milliarden US-Dollar belegt das Unternehmen Platz 2 im Assets-under-Management-Ranking
• Außerdem verfügt Daiwa neben einer hauseigenen Research-Abteilung auch über ein globales Research-Netzwerk (Stand 31.3.2017)

GaveKal – unser Partner für Research

• Gründung 2001 durch Charles Gave, Anatole Kaletsky und Louis-Vincent Gave
• GaveKal ist einer der weltweit führenden, unabhängigen Anbieter von globalen Investment Research
• Neben dem Datendienst verwaltet GaveKal ein Vermögen von mehr als 1,7 Milliarden US-Dollar, die in mehreren Fonds investiert sind
• Die fünf Partner und 65 Mitarbeiter des Unternehmens sitzen in Hong Kong, den USA, Europa und China (alle Daten vom Stand: 25.07.2017)

Invesco – unser Partner für quantitative Aktienstrategien

• Gründung 1935 in den Vereinigten Staaten
• Invesco ist eine der größten unabhängigen Investmentgesellschaften der Welt
• Ihr Produktangebot deckt alle wichtigen Aktien- und Rentenmärkte sowie alternative Anlageklassen auf regionaler und globaler Ebene ab
• Die Teams verfolgen klar definierte Investmentphilosophien und unterliegen einer konsequenten Risiko- und Qualitätssteuerung
• Insgesamt verwaltet Invesco ein Vermögen von über 859 Milliarden US-Dollar und verfügt über ein umfassendes operatives Netzwerk
• Invesco beschäftigt mehr als 740 Investmentexperten in über 20 Ländern (Stand 31.05.2017)

Prudential – unser Partner für US-High-Yield-Anleihen

• Gründung 1875 in den Vereinigten Staaten
• Prudential ist eines der größten Finanzdienstleistungsinstitute weltweit
• Das Unternehmen betreut Kunden mit Vermögensverwaltungs- und Versicherungsdienstleistungen in Europa, Asien, Lateinamerika und den USA
• Dabei verwaltet Prudential ein Vermögen von 1,07 Billionen US-Dollar
• Prudential beschäftigt rund 48.500 Mitarbeiter (Stand März 2017)

Für die Erste Asset Management ist erfolgreiches Risikomanagement ein wichtiges Asset und eine Kernkompetenz, denn es prägt unser Tagesgeschäft. Wir fokussieren uns dabei auf Finanzrisiken, beziehen aber auch operative Risiken und Rechtsrisiken mit ein.

  1. Finanzrisiko: Unser Fokus liegt auf dem passgenauen Steuern von Risiken am Kapitalmarkt. Dazu zählen Marktrisiken wie die Volatilität, aber auch Kredit- und Liquiditätsrisiken.
  2. Operatives Risiko: Das operative Risiko kann durch interne Faktoren wie Mitarbeiter, Strukturen, Prozesse und Systeme sowie durch externe Ereignisse beeinflusst werden.
  3. Rechtsrisiko: Geänderte Regulatorik und rechtliche Anforderungen bestimmen den Handlungsrahmen für Asset Manager.

 

Nur wer Risiken frühzeitig erkennt, kann ihnen effektiv entgegen wirken. Wir erstellen für jeden einzelnen Fonds ein Risiko-Profil und prüfen jedes Wertpapier innerhalb der Fonds täglich auf Risiken. Dafür nutzen wir eine State-of-the-Art-Software. Anschließend kontrolliert und beurteilt unser zehnköpfiges Expertenteam die Ergebnisse und leitet – wenn nötig – weitere Maßnahmen in die Wege. Überschreitet das Risiko festgelegte Grenzen, informieren die Experten umgehend sowohl die Geschäftsführung als auch alle betroffenen Abteilungen. So können wir innerhalb von 24 Stunden Maßnahmen zur Eindämmung möglicher negativer Folgen ergreifen

Der Prozess im Überblick:

  • Identifizierung des Risikos
  • Beurteilung des Risikos
  • Steuerung des Risikos
  • Überwachung des Risikos
  • Kommunikation (Reporting)

 

Um die hohe Qualität des Risiko-Managements sicherzustellen, lassen wir unser System selbst regelmäßig prüfen – und zwar intern und extern. Die interne Prüfung erfolgt durch unsere Revision. Die externe Kontrolle übernehmen die Wirtschaftsprüfer Ernst & Young.

Damit entspricht unser umfassendes Risikomanagement strengen Standards: Tägliche Risikokontrollen, ein umfassendes Reporting-System und eine externe sowie interne Prüfung unseres eigenen Risiko-Managements sorgen für die Sicherheit des uns anvertrauten Kapitals.

Sie haben Fragen?

Unsere Anlagestrategien im Bereich Aktienmanagement bieten wir über die institutionellen Anlageklassen unserer Fonds oder als individuelle Portfoliolösung zur Verfügung.