FAQ

Investmentfonds sammeln das Anlage-Kapital vieler Anleger ein, um es in Aktien, Anleihen oder anderen Wertpapier-Arten (z. B. Immobilien, Rohstoffe) anzulegen. Sie erwerben Anteile an einem professionell verwalteten Korb von Wertpapieren. Im Gegensatz zum Kauf einer einzelnen Aktie oder Anleihe hängt damit Ihr Erfolg nicht nur von einer Position ab. Entwickelt sich ein Titel schwächer, kann er durch eine gute Entwicklung bei anderen Papieren „aufgefangen“ werden.

Weitere Infos finden Sie hier.


Der „Preis“ oder „Wert“ („Rechenwert“) eines Fondsanteils verändert sich im Zeitablauf und hängt von der Entwicklung der im Fonds gehaltenen Wertpapiere und Vermögenswerte ab. Dieser Preis wird täglich ermittelt. Im Fondspreis ist die Verwaltungsgebühr berücksichtigt. Der beim Kauf anfallende einmalige Ausgabeaufschlag und andere ertragsmindernde Kosten wie individuelle Konto- und Depotgebühren sind nicht berücksichtigt.


Sie können bereits mit kleinen Beträgen Fondsanteile erwerben. Der sogenannte „s Fonds Plan“ ermöglicht Ihnen ein regelmäßiges anlegen bereits ab 30 Euro pro Monat.
So können Sie sich bereits mit kleinen Beträgen an den internationalen Wertpapiermärkten beteiligen.


Sie können die Publikumsfonds der Erste Asset Management bis auf wenige Ausnahmen täglich kaufen oder auch wieder verkaufen. Der Ausgabe- und Rücknahmepreis eines Fondsanteils wird nach objektiven und nachprüfbaren Bewertungsmethoden ermittelt. 

Genaue Informationen bieten die KIDs und Factsheets der jeweiligen Publikumsfonds.


Anteile von Investmentfonds können Sie bei Ihrer Erste Bank und Sparkasse sowie in jeder anderen Bank erwerben. Ihr Berater hilft Ihnen gerne bei der Auswahl des für Sie geeigneten Fonds. Sie können Fonds auch selbständig im Internet kaufen.

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Investmentfonds gelten als Sondervermögen. Selbst im theoretischen Fall einer Insolvenz der Investmentfondsgesellschaft oder der Depotbank geht das Fondsvermögen nicht in die Konkursmasse ein, sondern bleibt eigenständig erhalten. Darüber hinaus unterliegen die Fondsanbieter laufenden Kontrollen und Überwachungen, z. B. durch die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) und externe Wirtschaftsprüfer.


Das Risiko wird von uns nach dem sogenannten „SRRI-Indikator“ angegeben. Dieser Indikator kann einen Wert von 1 (niedriges Risiko) bis 7 (hohes Risiko) einnehmen. Bitte beachten Sie, dass sich dieser Indikator im Zeitablauf ändern kann.

  • Geringes Risiko (SRRI-Indikator*: 1-2)

In dieser Risikostufe finden sich jene Investmentfonds, die ein geringes Kursschwankungsrisiko aufweisen. Dazu zählen unter anderem Rentenfonds mit kurzer Restlaufzeit, konservativ ausgerichtete gemischte Fonds sowie offene Immobilienfonds.

  • Mittleres Risiko (SRRI-Indikator*: 3-4)

In dieser Risikostufe finden sich jene Investmentfonds wieder, die einen SRRI-Wert von 3 oder 4 (SRRI-Indikator laut Kundeninformationsdokument KID) und damit ein mittleres Kursschwankungsrisiko aufweisen. Die Kurse der Fonds dieser Kategorie weisen eine Volatilität von 2% bis 10% p.a. auf. Beispielsweise finden sich hier gemischte Investmentfonds wieder, bei denen auch eine höhere Aktienquote erlaubt ist sowie Unternehmensanleihenfonds.

  • Überdurchschnittliches Risiko (SRRI-Indikator*: 5-7)

Liegt der SRRI-Indikator bei 5 oder darüber, so wird der Fonds als Investment mit einem überdurchschnittlichen Risiko definiert. Alle Investmentfonds, die eine Kursschwankungsfreudigkeit (Volatilität) von mindestens 10% auf Jahresbasis aufweisen, zählen zu dieser Risikostufe. Ein Beispiel dafür sind reine Aktienfonds.

*) Risikoindikator („SRRI-Indikator“)

Die Einteilung der Investmentfonds auf die drei verschiedenen Risikostufen (geringes Risiko, mittleres Risiko, überdurchschnittliches Risiko) erfolgt anhand des „SRRI-Indikators“. SRRI steht für „Synthetic Risk and Reward Indicator“. Die Berechnung erfolgt auf Basis der Vorschriften der europäischen Wertpapieraufsicht sowie der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Dieser Indikator ist integraler Bestandteil der „wesentlichen Anlegerinformationen“ (KID: Key Investor Document) und gibt die Höhe der historical Schwankungen des Fondsanteilspreises auf einer Skala von 1 bis 7 an.

 

Investmentfonds mit einem geringen SRRI weisen typischerweise geringere zwischenzeitliche Kursschwankungen und damit eine geringere Wahrscheinlichkeit von Kapitalverlusten auf. Fonds mit einem hohen SRRI unterliegen höheren Schwankungen und auch einem höheren Risiko, Kapitalverluste zu erleiden.

 

  • Die Einstufung des Fonds stellt keinen verlässlichen Hinweis auf die künftige Entwicklung dar und kann sich im Laufe der Zeit ändern.
  • Eine Einstufung in Kategorie 1 bedeutet nicht, dass es sich um eine risikofreie Anlage handelt.
  • Der Risikoindikator (SRRI-Indikator) wird für jeden unserer Fonds auf der Website, dem Factsheet sowie im KID angeführt.

 

SRRI-Indikator Risikostufen Volatilitätsintervalle
1 Geringes Risiko 0% bis <0,5%
2   ≥0,5% bis <2,0%
3 Mittleres Risiko     ≥2,0% bis <5,0%
4   ≥5,0% bis <10,0%
5 Überdurchschnittliches Risiko     ≥10,0% bis <15,0%
6   ≥15,0% bis <25,0%
7   ≥25,0%  

 

Berechnungsmethode des SRRI-Indikators

Die Volatilität („Kursschwankungsfreudigkeit“) wird auf Basis von wöchentlichen Daten („Renditen“) des Investmentfonds über die letzten fünf Jahre ermittelt. Wenn die Historie des Investmentfonds zu kurz ist, können die Wertentwicklung eines Vergleichsvermögens oder alternative vom Gesetzgeber vorgegebene Methoden für die Ermittlung des SRRI herangezogen werden. Im Falle einer Ausschüttung von Erträgen werden diese bei der Berechnung mit berücksichtigt. Die Volatilität sowie der SRRI als Risikokennzahl unterscheiden nicht zwischen der Richtung der Schwankungen, sondern geben die allgemeine Schwankungsfreudigkeit wieder. Eine Volatilität von 3,0% bedeutet beispielsweise, dass der Wert des entsprechenden Investmentfonds über die letzten fünf Jahre gesehen im Durchschnitt auf Jahresbasis bis zu plus/minus 3,0% schwankte.

Risiken, die typischerweise von der Risikoeinstufung nicht angemessen erfasst werden und für Fonds von Bedeutung sind:

1.         Kredit- und Kontrahentenrisiko: Durch den Ausfall eines Ausstellers oder Kontrahenten können Verluste für den Fonds entstehen. Das Kreditrisiko beschreibt die Auswirkung der besonderen Entwicklungen des jeweiligen Ausstellers, die neben den allgemeinen Tendenzen der Kapitalmärkte auf den Kurs eines Wertpapiers einwirken. Auch bei sorgfältiger Auswahl der Wertpapiere kann nicht ausgeschlossen werden, dass Verluste durch Vermögensverfall von Ausstellern eintreten.

2.         Das Kontrahentenrisiko beinhaltet das Risiko der Partei eines gegenseitigen Vertrages, mit der eigenen Forderung teilweise oder vollständig auszufallen. Dies gilt für alle Verträge, die für Rechnung des Fonds geschlossen werden.

3.         Liquiditätsrisiko: Risiko, dass eine Position im Fondsvermögen nicht innerhalb hinreichend kurzer Zeit mit begrenzten Kosten veräußert, liquidiert oder geschlossen werden kann und dass dies die Fähigkeit des Fonds, die Rücknahme- und Auszahlungsverpflichtung jederzeit nachzukommen, beeinträchtigt.

4.         Operationelles Risiko: Das Verlustrisiko für den Fonds, das aus unzureichenden internen Prozessen sowie aus menschlichem oder Systemversagen bei der Verwaltungsgesellschaft oder aus externen Ereignissen resultiert und Rechts- und Dokumentationsrisiken sowie Risiken, die aus den für den Fonds betriebenen Handels-, Abrechnungs- und Bewertungsverfahren resultieren, einschließt.

5.         Verwahrrisiko: Der Fonds kann durch Fehler der Verwahrstelle der Vermögensgegenstände geschädigt werden.

6.         Risiken aus Derivateinsatz: Der Fonds setzt Derivatgeschäfte nicht nur zur Absicherung, sondern auch als aktives Veranlagungsinstrument ein, wodurch das Risiko des Fonds erhöht wird.


Prinzipiell können Sie Ihren Fonds jederzeit verkaufen. Die empfohlene Behaltedauer für die Investmentfonds der Erste Asset Management und ERSTE-SPARINVEST leiten wir vom SRRI-Indikator ab. Dieser Risikoindikator wird auf Basis der Vorschriften der europäischen Wertpapieraufsicht errechnet und ist integraler Bestandteil der wesentlichen Anlegerinformationen (auch KID – Kundeninformationsdokument genannt). Die empfohlene Behaltedauer finden Sie direkt bei der Übersicht des jeweiligen Investmentfonds oder im Fonds-Factsheet, das auch zum Download zur Verfügung steht.  Die empfohlene Behaltedauer beträgt mindestens drei Jahre für Fonds mit einem SRRI-Indikator von 1 oder 2, mindestens fünf Jahre für Fonds mit einem SRRI Indikator von 3 oder 4, bzw. mindestens sieben Jahre für Fonds mit einem SRRI-Indikator von 5, 6 oder 7. Eine mindestens siebenjährige Behaltedauer wird beispielsweise für Aktienfonds empfohlen.

Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. und Erste Asset Management GmbH. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. und Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt.

Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“, der vereinfachte Prospekt sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage
www.erste-am.com abrufbar und stehen dem interessierten Anleger kostenlos am Sitz der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der jeweiligen Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts bzw. des vereinfachten Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich.

Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.