Pariser Klimaverträge treten offiziell in Kraft

Am 4. November 2016 treten die Pariser Klimaverträge offiziell in Kraft. Damit wird das 2015 beschlossene Ziel die Erderwärmung auf maximal 1,5° Celsius zu beschränken zu verbindlichem internationalem Recht. Dies wurde möglich, nachdem die Regierungen und Parlamente von mittlerweile mehr als 90 Staaten das Abkommen ratifiziert und somit auch auf nationaler Ebene anerkannt haben. Diese inkludieren neben der Europäischen Union, auch die weltweit größten Verursacher von Treibhausgasen China und die Vereinigten Staaten. Das Signal, das dadurch ausgesandt wird ist klar: es ist nicht länger möglich den Klimawandel in seiner Geschäftgebahrung oder seinen Investitionen zu ignorieren. Jene Unternehmen, die eine Vorreiterrolle einnehmen, Ihre Strategien und Managementsysteme auf eine CO2-reduzierte Zukunft umzustellen, werden finanzielle Vorteile haben, während die Nachzügler unter steigendem regulatorischem Druck und eskalierenden Adaptationskosten leiden werden. Nachhaltig Investitieren erlaubt nicht nur, die Gewinner und Verlierer bereits frühzeitig zu identifizieren und davon langfristig zu profitieren, sondern ermöglicht auch gezielt zum Erreichen der Ziele der Pariser Verträge, und somit einer lebbaren Welt beizutragen.   

 

Was hat die Erste Asset Management zum Klimaschutz bisher beigetragen?

 

  • EAM verbannt Kohleminen aus allen Publikumsfonds

Unternehmen mit mehr als 30 Prozent Umsatz aus Kohleabbau werden aus Publikumsfonds ausgeschlossen.

 

  • Nachhaltige Fonds: Energieversorger unterliegen noch strengeren Kriterien

In den nachhaltigen Fonds der EAM geht man noch einen Schritt weiter. Energieversorger, die mehr als 20 Produzent ihrer Energieproduktion mit dem Einsatz von Kohle produzieren, werden ausgeschlossen. Die identifizierten Titel wurden per 31.10.2016 aus den Beständen der Fonds verkauft. Würde man die von dem Ausschluss betroffenen Unternehmen aus den Bereichen Basisindustrie und Energieversorgung aus dem MSCI World Index entfernen, so würde sich das Gewicht dieser Branchen um ca. zwei Prozent-Punkte reduzieren. Laut Berechnungen der EAM, würde die CO2-Intenstität1 des Vergleichsindex MSCI World sich in diesem Fall um ca. 32 Prozent verringern. Dies bedeutet, dass die verbleibenden Unternehmen im MSCI World Index 32 Prozent weniger CO2-intensiv sind, als vorher.

 

  • Unterzeichnung des Montréal Carbon Pledge Abkommen

Das Montréal Carbon Pledge Abkommen wurde am 25. September 2014 beim „PRI in Person“-Treffen ins Leben gerufen. Diese Initiative wird von PRI (Principles for Responsible Investment) und UNEP FI (United Nations Environment Programme Finance Initiative) unterstützt. Das Montréal Carbon Pledge versucht höhere Transparenz beim CO2-Fußabdruck von Aktienportfolios zu schaffen und will langfristig auch zu dessen Verringerung beitragen. Die Erste Asset Management hat sich als erste Fondsgesellschaft Österreichs entschieden das Montréal Carbon Pledge zu unterschreiben.

 

Mehr zum Thema: http://www.erste-am.at/de/institutionelle-anleger/unser-denken/nachhaltigkeit/montreal-pledge

 

Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang folgende Fonds:

Der ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT investiert weltweit in Unternehmen der Umweltbranche.

Der ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL IMPACT ist ein globaler Anleihenfonds, der nach ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien verwaltet wird.

 

 

 

 

Warnhinweise gemäß InvFG 2011:

Der ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT kann aufgrund der Zusammensetzung des Portfolios eine erhöhte Volatilität aufweisen, d.h. die Anteilswerte können auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt sein.