Übersicht Märkte

Die Weltwirtschaft legt ausgehend von den USA eine fulminante Erholung an den Tag. Die Unternehmensgewinne zeigen deutlich nach oben, die Nachfrage nach Rohstoffen steigt und die Stimmungsindikatoren steigen steil nach oben.

Die globalen Risikomärkte starteten kraftvoll ins neue Jahr und legten weiter zu, womit der Bullenmarkt bei Aktien und höher rentierenden Unternehmensanleihen nunmehr schon über ein Jahr andauert. Allerdings hat sich die Marktstruktur in den letzten Monaten deutlich verändert. Bei den Aktien kam es im Technologiesektor trotz guter Unternehmensergebnisse zu teils deutlichen Gewinnmitnahmen, besonders im Segment Unternehmen, die sich mit erneuerbarer Energie beschäftigen.

Sektoren-Rotation voll im Gang

Vielerlei Faktoren machen eine deutliche Erholung der Weltwirtschaft in 2021 immer konkreter: Es besteht ein massiver Nachfrage-Überhang seitens der AnlegerInnen. Die Ersparnisse sind aufgrund der von den Regierungen gesetzten Unterstützungsmaßnahmen vielerorts hoch. Die einzelnen Volkswirtschaften wie auch der Tourismus werden langsam, aber sicher, mit dem Fortschreiten der Impfprogramme wieder geöffnet.

Da die US-Notenbank Fed bisher keine Sorge über einen möglichen, längerfristigen Anstieg der Inflation an den Tag legt, testeten die Anleger die Grenzen der Zentralbank aus, indem sie Anleihen verkauften und so die Renditen in die Höhe trieben. Generell gesprochen, gibt es zwei Lesarten höherer Renditen: Langfristige Renditen spiegeln die wirtschaftlichen Wachstumserwartungen wider. Ein Anstieg bedeutet daher, dass die Investoren von einer Wachstumsbeschleunigung ausgehen, was positiv ist. Allerdings sind die Renditen auch an die Inflationserwartungen gekoppelt. Wenn letztere steigen, so tun dies die Renditen ebenfalls. 

Quo Vadis Inflation?

Ob die Inflation über das Zentralbanken-Ziel (FED, EZB) von 2% hinausschießt ist aktuell die Kernfrage, die das Geschehen an den Finanzmärkten bestimmt. Das Risiko liegt in einer dauerhaft höheren Inflation aufgrund einer überhitzenden Wirtschaft und hohen Budgetdefiziten.

An den Rentenmärkten kam es im April, nach durchaus breit gefächerten Kursverlusten in den Vormonaten, zu einer allgemeinen Bodenbildung. So verbuchten etwa Emerging Markets Staatsanleihen in Hartwährung aber auch Unternehmensanleihen, spürbare Kursgewinne. Euro-Staatsanleihen hingegen waren wieder Kursverlusten ausgesetzt. Und Euro-Unternehmensanleihen mit Investment Grade Rating bewegten sich im Monatsabstand seitwärts. Der Aufwärtstrend der Renditen wird sich – wenn auch abgeschwächt – wohl fortsetzen.

Positionierung der Asset-Klassen

Balkendiagramm Positionierung der Asset-Klassen

Seit Jahresbeginn bleibt das Bild somit weitgehend unverändert:

  • Kursgewinne verzeichnen heuer nur Aktien und Unternehmensanleihen mit High Yield Rating.
  • Bemerkenswert sind die Kursanstiege bei den Rohstoffen.
  • Kreditsichere Staatsanleihen stecken tief im negativen Bereich fest

Daraus ergibt sich für uns eine negative Einschätzung für Staatsanleihen der entwickelten Welt und Investment Grade Unternehmensanleihen. Generell bevorzugen wir wenig zinssensitive Anlagen.

Positiv sehen wir insbesondere Aktien, Hochzinsanleihen und Anleihen aus Emerging Markets, die von den höheren Rohstoffpreisen mehrheitlich profitieren sollten. Das größte Risiko stellt ein schneller und starker Rendite-Anstieg dar, der wie auch schon in den letzten Monaten die Wachstumsaktien stärker belastet hat.

Quelle: Erste Asset Management per 18.05.2021
Hinweis: Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

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