Publikationen & Richtlinien

Erste AM-Richtlinien

Das Fundament unseres nachhaltigen Investmentansatzes sind die Principles of Responsible Investing (PRI) der Vereinten Nationen. Als Unterzeichner hat sich die Erste Asset Management verpflichtet, folgende Prinzipien in ihrer Anlagepolitik zu berücksichtigen:

  1. Wir werden Ökologie-, Sozial- und Unternehmensführungs-Themen (ESG) in Investmentanalyse- und Entscheidungsfindungsprozesse einbeziehen.
  2. Wir werden aktive Inhaber sein und ESG-Themen in unsere Eigentümerpolitik und -praxis integrieren.
  3. Wir werden auf angemessene Offenlegung von ESG-Themen bei den Unternehmen, in die wir investieren, achten.
  4. Wir werden die Akzeptanz und die Umsetzung der Grundsätze in der Investmentindustrie vorantreiben.
  5. Wir werden zusammenarbeiten, um die Effektivität bei der Umsetzung der Grundsätze zu steigern.
  6. Wir werden über unsere Aktivitäten und Fortschritte bei der Umsetzung der Grundsätze berichten.

Auch bei der Auswahl unserer externen Partner legen wir Wert darauf, dass Sie die Grundsätze der PRI unterzeichnet haben oder diesen so weit wie möglich folgen.

Richtlinien zu ethischen Mindeststandards

Die ethischen Mindeststandards aller Publikumsfonds (Anleihen, Aktien) der Erste Asset Management umfassen.

Ausschluss kontroverser Waffen

Seit 2012 verpflichtet sich die Erste Asset Management auf Investments in Unternehmen zu verzichten, die in die Produktion von oder dem Handel mit kontroversen Waffen involviert sind. Dazu zählen:

  • Biologische und chemische Waffen
  • Streumunition, inklusive möglicher Start-, Abschuss- und Wurfsysteme
  • Anti-Personenminen, Minenverlegesysteme sowie sonstige Minensysteme
  • Atomwaffen und Uranmunition

Verzicht auf Nahrungsmittelspekulation

Gemäß der sozialen Verantwortung der gesamten Erste Group hat sich die Erste Asset Management 2013 verpflichtet, in allen von ihr verwalteten Investmentfonds und Kundenportfolios auf Investitionen zu verzichten, die einen Anstieg von Nahrungsmittelpreisen zum Ziel haben. Dies betrifft insbesondere alle Multi-Asset-Management-Produkte – sowohl Dachfonds als auch Vermögensverwaltungslösungen, welche Investitionen in Fremdfonds oder Derivate, die auf Spekulation mit Nahrungsmitteln abzielen, ausschließen.

Verzicht auf Investitionen in Kohle

2016 hat sich die Erste Asset Management als eine der Ersten Fondsgesellschaft Österreichs und als eine der ersten in Europa für alle Publikumsfonds auf Einzeltitelbasis (Aktien und Anleihen) verpflichtet, von der Investition in Kohleminen abzusehen. Es werden alle Unternehmen ausgeschlossen, die mehr als 30 % ihres Umsatzes mit dem Abbau von Kohle erwirtschaften. Alle zu diesem Zeitpunkt in den Portfolios bestehenden Investitionen wurden per 1. November 2016 verkauft.

Unsere Ausschlusskriterien für Nachhaltige Fonds

     

MINDEST-ANFORDERUNGEN

(betrifft alle Publikumsfonds der Erste AM)

ERSTE RESPONSIBLE RESERVE

ERSTE RESPONSIBLE BOND

ERSTE RESPONSIBLE BOND EURO CORPORATE

ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL IMPACT

ERSTE RESPONSIBLE STOCK AMERICA

ERSTE RESPONSIBLE STOCK EUROPE

ERSTE RESPONSIBLE STOCK GLOBAL

ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND

ERSTE RESPONSIBLE BOND EM CORPORATE

ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL HIGH YIELD

ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT

ERSTE ETHIK ANLEIHEN

ERSTE ETHIK AKTIEN GLOBAL

  ALKOHOL Produzenten von Endprodukten     max. 5% vom Umsatz  
Herstellung und Vertrieb von Spirituosen (Alkoholgehalt >20%)     max. 5% vom Umsatz max. 10% vom Umsatz
 

ATOMENERGIE

Produktion und Einspeisung ins Netz

 

Nulltoleranz

max. 5% vom Umsatz

max. 10% vom Umsatz

Produzenten und Händler von Uran  

Nulltoleranz

max. 5% vom Umsatz max. 10% vom Umsatz

Hersteller von AKW-Kernkomponenten

 

max. 5% vom Umsatz

max. 5% vom Umsatz

max. 10% vom Umsatz

Händler von AKW-Kernkomponenten

 

max. 5% vom Umsatz

max. 5% vom Umsatz

max. 10% vom Umsatz

BANKEN UND 
FINANZDIENSTLEISTER

Systematische Verstöße gegen anerkannte Geschäftspraktiken

 

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Nulltoleranz

BERGBAU       max. 5% vom Umsatz  

BILANZFÄLSCHUNG UND KORRUPTION

Missachtung gesetzlicher Vorschriften

 

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Nulltoleranz

BIOZIDE Herstellung und Handel mit Bioziden, die laut Einstufung der WHO "extremely or highly hazardous" sind     max. 5% vom Umsatz max. 5% vom Umsatz
DROGEN Produktion und Handel mit z.B. Cannabis     max. 5% vom Umsatz  

EMBRYONEN-
FORSCHUNG

Spezialisierte Unternehmen

 

Nulltoleranz

max. 5% vom Umsatz

Nulltoleranz

ERDÖL- UND ERDGAS Förderung von Erdöl und Erdgas mittels konventioneller Methoden    max 5% vom Umsatz max 5% vom Umsatz Nulltoleranz
Förderung von Erdöl und Erdgas mittels nicht-konventioneller Methoden (Fracking, Ölsande)   max. 5% vom Umsatz max. 5% vom Umsatz Nulltoleranz
Raffination von Erdöl   max. 5% vom Umsatz max. 5% vom Umsatz Nulltoleranz
Hoher Anteil nicht-konventioneller Reserven   max. 20% an Gesamtreserven max. 5% vom Umsatz Nulltoleranz
Energieproduktion aus Erdöl   max. 5% vom Umsatz max. 5% vom Umsatz max. 5% vom Umsatz
FCKW- u. FKW EMITTIERENDE PRODUKTE Produktion und Handel mit FCKW- oder FKW emittierenden Anlagen, wie z. B. Kühlschränke, Klimaanlagen, sofern es ein wesentliches Geschäftsfeld darstellt     max. 5% vom Umsatz  
GEFÄHRLICHE STOFFE Produktion von Substanzen die erhebliche Umweltschäden verursachen, insbesondere jene, die durch REACH bzw. die jeweils lokal relevanten Äquivalente abgedeckt sind     max. 5% vom Umsatz  
Herstellung von und Handel mit in der EU verbotenen chemischen Stoffen     max. 5% vom Umsatz max. 5% vom Umsatz
GEWALT-VERHERRLICHENDE ODER -VERHARMLOSENDE MEDIEN Produktion von z.B., Filmen, Computerspielen, etc., die unmenschliche Gewalttätigkeiten schildern oder die virtuelle Ausübung wirklichkeitsnah dargestellter Tötungshandlungen oder Grausamkeiten ermöglichen       Nulltoleranz
Vertrieb von z.B., Filmen, Computerspielen, etc., die unmenschliche Gewalttätigkeiten schildern oder die virtuelle Ausübung wirklichkeitsnah dargestellter Tötungshandlungen oder Grausamkeiten ermöglichen       max. 10% vom Umsatz

GLÜCKSSPIEL

Betreiber und spezialisierte Hersteller

 

max. 5% vom Umsatz

max. 5% vom Umsatz

 

Anbieter von Glücksspiel mit Suchtpotential ohne wirksame Maßnahmen zur Vermeidung sozialer und finanzieller Existenzgefährdung   max. 5% vom Umsatz max. 5% vom Umsatz Nulltoleranz
Anbieter von Glücksspiel mit Suchtpotential mit wirksamen Maßnahmen zur Vermeidung sozialer und finanzieller Existenzgefährdung   max. 5% vom Umsatz max. 5% vom Umsatz max. 10% vom Umsatz

GRÜNE GENTECHNOLOGIE

Produzenten von manipuliertem Saatgut

 

Nulltoleranz

max. 5% vom Umsatz

 

Verwendung von manipuliertem Saatgut

 

 

max. 5% vom Umsatz

 

Herstellung gentechnisch veränderter Pflanzen / Tiere für die landwirtschaftliche Nutzung       max. 5% vom Umsatz
Verarbeitung und Vertrieb von Lebens- und Futtermitteln (+Rohstoffen daufür) aus gentechnisch veränderten Pflanzen / Tieren       max. 10% vom Umsatz

KINDERARBEIT

Bewusster Einsatz von Kinderarbeit

 

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Nulltoleranz

KOHLE

Kohleabbau und Verflüssigung zu Treibstoffen

max. 30% vom Umsatz

max. 5% vom Umsatz

max. 5% vom Umsatz

Nulltoleranz

Energieproduktion aus Kohle

 

max. 5% vom Umsatz

max. 5% vom Umsatz

max. 5% vom Umsatz

KONTROVERSIELLES UMWELTVERHALTEN Massive Missachtung von Umweltgesetzen oder allgemein anerkannten ökologischen Mindeststandards/verhaltensregeln, oder Betrieb von Projekten, wie z.B. Pipelines, Minen, Staudämmen, etc., die eine besonders schädliche Wirkung auf die Ökosysteme in der Region haben     Nulltoleranz Nulltoleranz
Finanzierung von Großprojekten, wie z.B. Pipelines, Minen, Staudämmen, etc., die eine besonders schädliche Wirkung auf die Ökosysteme in der Region haben     Nulltoleranz Nulltoleranz
LUFTFAHRTINDUSTRIE Produktion von Flugzeugen und Betrieb von Fluglinien und Flughäfen     max. 5% vom Umsatz  
MÜLLEXPORTE Verstöße gegen das Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihre Entsorgung       Nulltoleranz
NAHRUNGSMITTEL-
SPEKULATION
Einsatz von Derivaten auf Lebensmittelrohstoffe zur Generierung eines Spekulationsgewinnes im Publikumsfonds Nulltoleranz Nulltoleranz Nulltoleranz Nulltoleranz
PERSISTENTE ORGANISCHE SCHADSTOFFE Produktion der im Stockholmer Übereinkommen gelisteten POP’s (persistent organic pollutants)     max. 5% vom Umsatz  
PHARMAPRODUKTE, MUTTERMILCHERSATZ Verstöße gegen den IFPMA Code zur Vermarktung von Pharmaprodukten oder gegen die Internationale Vereinbarung von Muttermilchersatzstoffen       Nulltoleranz
PKW- UND MOTORRADINDUSTRIE Ausgenommen Produktion und Vertrieb von Hybrid- und alternativbetriebener Fahrzeuge     max. 5% vom Umsatz  
POLY-/VINYLCHLORID (VC/PVC) Produktion von und Handel mit Poly- Vinylchlorid bzw. mit Produkten auf PVC-Basis, sofern es ein wesentliches Geschäftsfeld darstellt     max. 5% vom Umsatz  

PORNOGRAPHIE

Produzenten von Pornographie

 

Nulltoleranz

max. 5% vom Umsatz

Nulltoleranz

Händler von Pornographie

 

max. 10% vom Umsatz

max. 5% vom Umsatz

max. 10% vom Umsatz

REPRODUKTIONS-
MEDIZIN
Anwendung heterologer IVF-Verfahren  oder IVF-Verfahren mit überzähligen Embryonen       max. 10% vom Umsatz

RÜSTUNG / WAFFEN

Hersteller und Händler kontroverser Waffen wie z.B. Streumunition, Anti-Personenminen, Uranmunition, ABC-Waffen

Ausschluss

kontroverser Waffen

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Hersteller und Händler von Waffen bzw. Waffensystemen   Nulltoleranz max. 5% vom Umsatz max. 10% vom Umsatz
Top 100 Rüstungsunternehmen laut Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI)   Nulltoleranz Nulltoleranz  

Hersteller sonstiger Rüstungsgüter

 

max. 5% vom Umsatz

max. 5% vom Umsatz

max. 10% vom Umsatz

SCHWANGERSCHAFTS-ABBRUCH

Gewerbsmäßige Kliniken und Pharmazeutika

 

max. 5% vom Umsatz

Keine Relevanz

Nulltoleranz

STERBEHILFE** Angebot oder Vermittlung aktiver Sterbehilfe oder Beihilfe zum Suizid      

Nulltoleranz

TABAK

Produzenten von Endprodukten

 

Nulltoleranz

max. 5% vom Umsatz

Nulltoleranz

Vertrieb von Tabakwaren oder Zulieferung an die Tabakindustrie     max 5% vom Umsatz max. 10% vom Umsatz
TERRORISMUS-
FINANZIERUNG*
Grobe Verstöße gegen Standards der FATF       Nulltoleranz
TIERHALTUNG Betrieb von Massentierhaltung bzw. -transporten oder Pelztierhaltung     max. 5% vom Umsatz Nulltoleranz

TIERVERSUCHE

Gesetzlich nicht vorgeschriebene Tierversuche

 

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Nulltoleranz

TODESSTRAFE* Produktion von ausschließlich für Hinrichtungen hergestellten Giften       Nulltoleranz
VERHÜTUNG Entwicklung und Herstellung von Verhütungsmitteln       max. 10% vom Umsatz

Verletzung der MENSCHENRECHTE

Verletzung international anerkannter Prinzipien

 

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Verletzung UN GLOBAL COMPACT

Nicht-Einhaltung der Prinzipien des UN Global Compact

  Nulltoleranz Nulltoleranz Nulltoleranz

Verletzung der ARBEITSRECHTE

Massive Verletzung der ILO Kernarbeitsnormen

 

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Nulltoleranz

WALFANG Walfang     max. 5% vom Umsatz  
WASHINGTONER ARTENSCHUTZ-
ABKOMMEN (CITES)
Handel mit Produkten, die unter die CITES-Bestimmungen fallen (z.B. Mahagoni, Raminholz, Schildpatt, etc.     max. 5% vom Umsatz  
ZERSTÖRUNG NATÜRLICHER LEBENSRÄUME z.B. Regenwald, Primärwälder, Moore     Nulltoleranz  

D

I

V

Die Erste Asset Management verpflichtet sich seit 2013, in allen von ihr gemanagten Investmentfonds auf Investitionen, in Derivate auf Nahrungsmittel zu verzichten.
 

Um Ausschlusskriterien im Sinne einer Nachweisgrenze operativ umsetzbar zu halten, beziehen sich diese auf praktikable / verfügbare Bezugsgrößen wie, z.B. Unternehmensumsätze, Anteil an Gesamtreserven bei Unternehmen oder BIP bei Staaten. Die Ausschlusskriterien gelten auch für konsolidierte Unternehmensbeteiligungen (> 50% Beteiligung). 

*Kriterium derzeit noch nicht prüfbar
**Kriterium derzeit nicht zutreffend

     

 

ERSTE RESPONSIBLE BOND

ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL IMPACT

ERSTE RESPONSIBLE RESERVE

 

ERSTE ETHIK ANLEIHEN

S

T

A

A

T

S

A

N

L

E

I

H

E

N

 

ARBEITSRECHTE

Länder mit besonders niedrigen Standards

Nulltoleranz

Nulltoleranz

ATOMENERGIE

Anteil an der Primärenergieerzeugung
(3-Jahresdurchschnitt)

max. 40 % 

max. 40 % 

ATOMWAFFEN Länder, die im Besitz von Atomwaffen sind oder den Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen nicht unterzeichnet haben Nulltoleranz Nulltoleranz

AUTORITÄRE REGIME

Einstufung lt. „Freedom House“ nicht frei

Nulltoleranz

Nulltoleranz

BIODIVERSITÄT Nicht-Ratifizierung der UN-Konvention zur biologischen Vielfalt und der zugehörigen Protokolle (Cartagena- und Nagoya-Protokoll)   Nulltoleranz
DISKRIMINIERUNG Massive Einschränkung der juristische und/oder gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen, Menschen mit Behinderungen oder ethnischen Minderheiten Nulltoleranz Nulltoleranz
GELDWÄSCHE Nicht-Umsetzung / Grobe Verstöße gegen FATF-Standards   Nulltoleranz

KINDERARBEIT

Länder mit weiter Verbreitung von Kinderarbeit

Nulltoleranz

Nulltoleranz

KLIMASCHUTZ

Nicht-Ratifizierung des Kyoto Protokolls

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Nicht-Ratifizierung des Pariser Übereinkommens

Nulltoleranz Nulltoleranz
KORRUPTION Corruption Perception Index (CPI) von Transparency International Corruption Perception Index (CPI) < 50 Corruption Perception Index (CPI) < 50

MENSCHENRECHTE

Länder mit massiven Einschränkungen

Nulltoleranz

Nulltoleranz

MILITÄRBUDGET

Militärausgaben/BIP

max. 3% 

max. 2% 

PRESSE- UND MEINUNGSFREIHEIT Länder mit massiven Einschränkungen Nulltoleranz Nulltoleranz

TODESSTRAFE

Todesstrafe nicht gänzlich abgeschafft

Nulltoleranz

Nulltoleranz

VEREINIGUNGS-FREIHEIT

Länder mit massiven Einschränkungen

Nulltoleranz

Nulltoleranz

Bitte beachten Sie die Warnhinweise am Ende der Seite.

Active Ownership

Unter Active Ownership verstehen wir unsere Verantwortung, als Investor nicht nur Nachhaltigkeitskriterien in die Titelselektion einfließen zu lassen, sondern auch als Investor aktiv gegenüber Unternehmen für Maßnahmen in Richtung soziale Verantwortung, Umweltschutz oder stärkere Transparenz einzutreten.

Dabei wird zwischen Engagement, also dem formellen oder informellen Dialog mit Unternehmen und Voting, der Ausübung von Stimmrechten auf Hauptversammlungen, unterschieden.

Beide Aktivitäten verfolgen das Ziel, die Stimme, die uns unsere KundInnen durch ihre Investition in unsere nachhaltigen Fonds übertragen haben, zu stärken und an die Unternehmen heranzutragen.

Aktive Eigentümerschaft: Engagement und Voting

Einmal im Jahr berichten wir ausführlich über unsere Voting- und Engagement Aktivitäten.

Engagement

Als engagierter Investor streben wir im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsprozess einen aktiven Dialog mit den investierten Unternehmen und Staaten an. So zeigen wir Schwachstellen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung auf und versuchen anschließend, eine gemeinsame Lösung zur Verbesserung zu finden. Unser Engagement ist nicht nur eine Frage der Verantwortung, sondern trägt auch dazu bei, Risiken zu minimieren und kann so den langfristigen Anlageerfolg unserer Kunden verbessern. Unser Engagement betrifft Unternehmen, in die die Fonds der ERSTE RESPONSIBLE-Familie veranlagen. In Einzelfällen kontaktieren wir aber auch Unternehmen, in die wir nicht investiert sind – denn schließlich wollen wir Veränderungen auch bei Firmen erreichen, die aufgrund ihrer Mängel im Nachhaltigkeitsbereich für uns nicht investierbar sind. Unternehmen, die sich dauerhaft dem Dialog verweigern, können wir aus unserem Investmentuniversum ausschließen. Bei unserem Engagement setzen wir auf vier Strategien:

Österreich Engagement Förderung der Integration von ESG-Kriterien in Managemententscheidungen österreichischer Unternehmen durch Investorentreffen / persönliche Gespräche.
Thematisches Engagement Bündelung der ESG-Interessen mit anderen Investoren um vor allem bei internationalen Konzernen besseres Gehör zu finden. Dabei wird auf internationale Nachhaltigkeitsnetzwerke wie PRI, CRIC und dem Engagementservice von Sustainalytics zurückgegriffen.
Kollaboratives Engagement ESG-Recherche zu Themen von besonderer gesellschaftlicher Relevanz. Die Ergebnisse werden dem Fondsmanagement zur Verfügung gestellt und können ein Divestment zur Folge haben. Zusätzlich ist die Erhöhung des Investorendrucks durch eine Aufbereitung im ESG-Letter und / oder im Rahmen einer Presseaussendung möglich.
ESG Dialoge Förderung der Integration von ESG-Risiken in Managemententscheidungen internationaler Unternehmen im Rahmen von Dialogen auf höchster Managementebene.

Voting

Voting ist eine zentrale Säule unseres Active Ownership Ansatzes. Bereits seit 2012 üben wir die Stimmrechte für die in unseren RESPONSIBLE-Fonds gehaltenen Aktien mithilfe von ISS "Institutional Shareholder Services" (Stimmrechtsberater) aus. Seit 2016 haben wir die Ausübung auch auf unsere traditionell gemanagten Aktienfonds erweitert. Dadurch wird die Stimme unserer KundInnen als mittelbare Anteilseigner der investierten Unternehmen aktiv wahrgenommen.

Um Transparenz und Konsistenz unseres Abstimmungsverhaltens zu gewährleisten, haben wir eine detaillierte Richtlinie erstellt und berichten in unserem Voting-Portal regelmäßig und öffentlich über unser Stimmverhalten. 

„Infolge der aktuellen Covid-19-Krise kann es in Ausnahmefällen dazu kommen, dass Stimmreche nicht ausgeübt werden.“

Handbuch der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit heißt, sich seiner Handlungen und der Konsequenzen dieser Handlungen bewusst zu sein und diese so zu gestalten, dass sie möglichst niemandem schaden. Anders ausgedrückt sollten Handlungen und Taten der heutigen Generation nicht die Handlungsmöglichkeiten künftiger Generationen einschränken. Oder mit anderen Worten: Nachhaltiges Handeln bedeutet, sich so zu verhalten wie ein Bauer, der einen Baum bestmöglich pflegt und seine Früchte erntet, ohne ihn jedoch zu fällen. Auf diese Art kann man nachhaltig mit einer hohen Ernte rechnen, ohne die Lebensgrundlage von morgen zu gefährden.

Publikationen der Erste AM

Nachhaltiger Fußabdruck

Nachhaltigkeitsprofile

Hier finden sich ausgewählte Nachhaltigkeitsprofile für alle unsere nachhaltigen Aktien- und Anleihenfonds zum Download:

Weitere Dokumente

Erste Ethik Beirat

Der Erste Ethik Beirat unterstützt die Erste Asset Management in allen Belangen rund um den ESG Ansatz und Investment Prozess. Dieser umfasst derzeit fünf ExpertInnen aus den Fachbereichen Management Accounting, Steuern, Politikwissenschaft, ethische und nachhaltige Veranlagung sowie Moraltheologie.

Weitere Themen

Wichtige rechtliche Hinweise

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle: Erste Asset Management GmbH. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt.

Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com abrufbar und stehen dem/der interessierten AnlegerIn kostenlos am Sitz der Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich.

Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere AnlegerInnen und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer AnlegerInnen hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.