Globale Vielfältigkeit und regionales Management, das ist das Erfolgsrezept des Mischfonds TIROLEFFEKT, der dieser Tage sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Auch wenn das Vorjahr nicht gerade einfach war, hat sich das Anlage-Konzept des Fonds über drei Jahrzehnte bewährt.

Wie sich der Fonds angesichts fortdauernder politischer Turbulenzen aber durchaus intakter Wachstumszahlen der Staaten und Unternehmen positioniert, erklärt Herbert Schmarl, der als Berater maßgeblich an der Strategie mitwirkt.

 

Das letzte Jahr an den Finanzmärkten kann man rückblickend „abhaken“. Was führte zu dem Verlust?

Nach der starken Aufwärtsbewegung der Jahre davor ist es deutlich schwieriger geworden Erträge zu erzielen. Letztes Jahr hat mit Ausnahme von Euro-Staatsanleihen und des US-Dollar keine Anlageklasse einen positiven Ertrag geliefert. Es gab weder im Aktien-Segment noch mit Anleihen etwas zu verdienen. Und dann kam noch ein „rabenschwarzer“ Dezember, wo selbst die stark nachgefragten Technologie-Titel stark nachgaben. Ein negatives Jahr nach vielen positiven Jahren ist zwar nicht erfreulich aber nichts Außergewöhnliches. Viel wichtiger ist der langfristige Erfolg der Veranlagung.

Wie wurde der Fonds in der „Ausverkaufsstimmung“ positioniert?

Der TIROLEFFEKT war im Vorjahr über weite Strecken konservativ ausgerichtet, das heißt mit einer Aktien-Quote nahe am Minimum. Das hat uns vor deutlich höheren Verlusten bewahrt. Im Dezember haben wir aber in der massiven Schwäche das Risiko im Fonds erhöht, was sich positiv auf die Wertentwicklung im Jänner 2019 ausgewirkt hat. Laut der Rating-Agentur Morningstar rangieren wir dadurch (bei der 1Jahresperformance) im besten Zehntel der Vergleichsfonds.

Was wurde zuletzt konkret verändert?

Nach der starken Erhöhung der Aktien im 4.Quartal (von unter 25 auf 30 Prozent) haben wir einen kleinen Teil der Aktiengewinne wieder mitgenommen und halten momentan bei einer Quote von rund 27 Prozent. Zukäufe wurden vor allem in den USA über Derivate bei Aktien aus dem Bereich Technologie, Energie und Finanzen getätigt sowie in Japan. Bei Aktien aus Europa und Deutschland haben wir hingegen vermehrt Kursgewinne realisiert. Europäische Aktien sind zwar günstig bewertet, bleiben wegen der politischen Turbulenzen - Stichwort Brexit, Italien, „Gelbwesten-Proteste“ in Frankreich – anfällig für Korrekturen. Dennoch halten wir innerhalb des Aktienanteils immer noch einen prominenten Europa-Anteil. Zusätzlich zu dem Aktienteil hat der Fonds für 10 Prozent des Fondsvolumens Kaufverpflichtungen aus Put Optionen, für die Prämien vereinnahmt wurden.

US-Dollar Anleihen halten wir zu rund 15 Prozent. Bei Anleihen aus der übrigen Welt haben wir zuletzt Hochzinsanleihen aus Asien gekauft. Wir sind damit gut ins Jubiläumsjahr gestartet und wollen diesen Schwung mitnehmen.

Was zeichnet den TIROLEFFEKT verglichen mit gleichartigen Fonds aus?

Wir halten uns an Grundprinzipien, folgen aber keinem Vergleichswert wie zum Beispiel einem Index. Die Meinung des Fondsmanagements zählt dabei besonders. Und Erfahrung ist gerade jetzt wichtig!

Der Bewegungsspielraum im TIROLEFFEKT ist mitunter wesentlich höher als bei anderen Anlage-Produkten und Fonds. Wir investieren zu mindestens 40 Prozent in Anleihen und Geldmarkt-Papiere und zu 20 bis 60 Prozent in Aktien bzw. aktienähnliche Zertifikate (zB Bonuszertifikate) bzw. Aktienfonds. Um antizyklisch zu agieren und in Seitwärtsmärkten die Erträge zu erhöhen, setzen wir eine spezielle Optionen-Strategie ein. Über all dem steht unser Credo: Die Vermeidung von Risiko ist im Zweifel wichtiger als eine höhere Performance.

Wertentwicklung TIROLEFFEKT 1989-2019
(Rechenwert in Euro, ausschüttungsbereinigt)

Quelle: FMP, Erste Asset Management
Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt laut OeKB Methode. In der Wertentwicklung ist die Verwaltungsgebühr berücksichtigt. Der bei Kauf gegebenenfalls anfallende einmalige Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu 4 Prozent und allenfalls individuelle transaktionsbezogene oder laufend ertragsmindernde Kosten (z.B. Konto- und Depotgebühren) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.

TIROLEFFEKT - Globaler, gemischter Investmentfonds

 

Herbert Schmarl ist mit dem Management des TIROLEFFEKT seit 1989 vertraut und zählt zu den erfahrensten Wertpapier-Experten in Österreich. Seit dem Fonds-Start vor 30 Jahren fuhr das Management unter seiner Mitwirkung im Schnitt einen jährlichen Ertrag von 4,70 Prozent ein.*

*Wertentwicklung seit Fondsstart am 2.2.1989, Stand 31.01.2019; Risikohinweis: Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung zu.

Wichtige rechtliche Hinweise

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