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Fondsbeschreibung

Der ERSTE STOCK EUROPE EMERGING investiert vor allem in Unternehmen mit Sitz oder Geschäftsinteresse in den zentral-, süd- und osteuropäischen Ländern (inkl. GUS, Nachfolgestaaten der Sowjetunion und Türkei). Der Investmentprozess des Fonds basiert auf fundamentaler Unternehmensanalyse. Bei der Titelauswahl wird auf qualitativ hochwertige und wachstumsstarke Unternehmen gesetzt. Eine Absicherung von Fremdwährungsrisiken ist grundsätzlich nicht vorgesehen, jedoch möglich.

Der Fonds verfolgt eine aktive Veranlagungspolitik. Die Vermögenswerte werden diskretionär ausgewählt. Der Fonds orientiert sich an einem Vergleichsindex (aus lizenzvertraglichen Gründen erfolgt die konkrete Nennung des verwendeten Index in Prospekt, Punkt 12 oder KID „Ziele und Anlagepolitik“). Zusammensetzung und Wertentwicklung des Fonds können wesentlich bis vollständig, kurz- und langfristig, positiv oder negativ von jener des Vergleichsindex abweichen. Der Ermessensspielraum der Verwaltungsgesellschaft ist nicht eingeschränkt.

Preisaussetzung ab 24.02.2022

Aufgrund der aktuellen politischen Lage und den dadurch verbundenen Unsicherheiten betreffend die Fungibilität der Moskauer Börse wurden für den ERSTE STOCK EUROPE EMERGING ab 24.02.2022 die Preisberechnung und das Anteilscheingeschäft ausgesetzt. Die Wiederaufnahme des Anteilscheingeschäfts wird gesondert bekannt gegeben.

Weitere Informationen unter: Preisaussetzung: ERSTE STOCK RUSSIA, ERSTE STOCK EUROPE EMERGING, Global Flexible Strategy Fund 2 | Erste Asset Management (erste-am.at)

Aktuelle Entwicklungen

Mit Beginn der Ukraine Krise kam es zu erheblichen Sanktionen gegen russische Unternehmen, Einschränkung zur Handelbarkeit von russischen Wertpapieren, dem Ausschluss einiger russischer Banken vom internationalen Zahlungssystem SWIFT, der Schließung der Moskauer Börse und einer drastischen Abwertung des russischen Rubel.

Der internationale Indexprovider MSCI Inc. hat am 9. März 2022 daher den russischen Aktienindex MSCI Russland von Emerging Market zu Standalone klassifiziert. Damit wurden sämtliche russischen Aktien aus internationalen Indices gestrichen (Weitere Informationen dazu finden Sie hier).

Jedoch auch die Indices der anderen osteuropäischer Länder haben unter der aktuellen geopolitischen Situation gelitten.

Einerseits gibt es die Befürchtung, dass sich der Konflikt auch auf diese Länder ausdehnt. Andererseits sind diese Länder Rohstoffimporteure. Dadurch hat der teilweise extreme Anstieg der Rohstoffpreise zu einem Schock geführt. Das verschärft die bereits davor bestandene Problematik der hohen Inflationsraten.

Die nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung der Aktienmärkte der Länder Polen, Türkei und Ungarn. Hier ist gut erkennbar, wie der Beginn des Krieges in der Ukraine zu Verlusten bei diesen osteuropäischen Aktien führte. Mittlerweile konnte ein Teil der Verluste wieder wettgemacht werden.

Quelle: Reuters Datastream, Daten per 18.03.2022
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Aufgrund der erst sehr kurzen Laufzeit hat diese Darstellung der Wertentwicklung nur wenig Aussagekraft.

Das Portfolio vor der Preisaussetzung

Der Anteil russischer Aktien im Portfolio per 24.02.2022 betrug 58,54%. Im Vergleich zum oben genannten Vergleichsindex, an dem sich der Fonds orientiert (63,94%), ergibt sich eine Untergewichtung von -5,40%.

Quelle: EAM, Daten per 24.02.2022

Damit waren 21 Aktien des aus insgesamt 58 Aktien bestehenden Portfolios aus Russland. Unter den Top 10 Positionen befanden sich 7 Aktien aus Russland (siehe Grafik unten – Aktien mit (RU)). 

Quelle: EAM, Daten per 24.02.2022
Die hier angeführten Unternehmen sind beispielhaft ausgewählt worden und stellen keine Anlageempfehlung dar. Es handelt sich um Beispiele aus dem Portfolio. Es besteht kein Anspruch darauf, dass die Titel dauerhaft im Portfolio enthalten sein werden.

Ukrainische Aktien befanden sich nicht im Portfolio. 

Ausblick

Da die russische Börse bis auf weiteres geschlossen bleibt, es keine Informationen betreffend eines Öffnungsdatums gibt und die Handelbarkeit der russischen Wertpapiere sehr eingeschränkt ist, bleibt das Anteilscheingeschäft des ERSTE STOCK EUROPE EMERGING weiterhin ausgesetzt, da eine Preisbildung derzeit nicht möglich ist. Die Situation wird täglich beobachtet, es kann aber aufgrund der aktuellen politischen Situation nicht vorausgesagt werden, wann eine Wiederaufnahme der Preisberechnung und des Anteilscheingeschäfts erfolgen kann. Über eventuellen Änderungen werden wir zeitnah informieren.

Die zukünftige Entwicklung des gesamten Portfolios wird auch weiterhin maßgeblich von der aktuellen geopolitischen Situation bestimmt werden. Eine weitere Eskalation könnte abermals zu Kursverlusten führen. Eine Deeskalation könnte zu einer weiteren Erholung der osteuropäischen Aktien beitragen.

Kostenreduktion

Vor dem Hintergrund des eskalierenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine sind die Handelsbedingungen an den lokalen Märkten derzeit nicht so, wie sie normalerweise funktionieren würden.

Nach der Einstellung der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen und der Veröffentlichung eines NAV, hat sich die Erste Asset Management GmbH dazu entschlossen, die Verwaltungsgebühr wie folgt zu ändern.

Die Reduzierung der Verwaltungsgebühr gilt bis auf weiteres und rückwirkend ab 1. März 2022 .

Quelle: EAM, 2022

Wichtige rechtliche Hinweise

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle Erste Asset Management GmbH. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt.

Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com jeweils in der Rubrik Pflichtveröffentlichungen abrufbar und stehen dem/der interessierten AnlegerIn kostenlos am Sitz der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der jeweiligen Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage www.erste-am.com/investor-rights abrufbar sowie bei der Verwaltungsgesellschaft erhältlich.

Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb von Anteilscheinen im Ausland getroffen hat, unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben wieder aufzuheben.

Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere AnlegerInnen und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer AnlegerInnen hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapieren neben den geschilderten Chancen auch Risiken birgt. Der Wert von Anteilen und deren Ertrag können sowohl steigen als auch fallen. Auch Wechselkursänderungen können den Wert einer Anlage sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Es besteht daher die Möglichkeit, dass Sie bei der Rückgabe Ihrer Anteile weniger als den ursprünglich angelegten Betrag zurück erhalten. Personen, die am Erwerb von Investmentfondsanteilen interessiert sind, sollten vor einer etwaigen Investition den/die aktuelle(n) Prospekt(e) bzw. die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“, insbesondere die darin enthaltenen Risikohinweise, lesen. Ist die Fondswährung eine andere Währung als die Heimatwährung des Anlegers, so können Änderungen des entsprechenden Wechselkurses den Wert seiner Anlage sowie die Höhe der im Fonds anfallenden Kosten - umgerechnet in seine Heimatwährung - positiv oder negativ beeinflussen.

Zu den Beschränkungen des Vertriebs des Fonds an amerikanische Staatsbürger entnehmen Sie die entsprechenden Hinweise dem Prospekt bzw. den „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.