Während die Aktienmärkte im ersten Halbjahr auf neue Rekordstände kletterten, leiteten auch die ersten Notenbanken mit Zinssenkungen die geldpolitische Wende ein. Bleibt das Umfeld auch weiterhin positiv?

In der Reihe Fonds-Exklusiv blicken die Fondsmanager ausgewählter Fonds auf die Entwicklung im ersten Halbjahr 2024 zurück und geben ihre Einschätzung darauf, was die Märkte im Jahr 2024 erwarten könnte. (Hinweis: Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen.)

"Eine etwas schwächere Konjunktur könnte Anleihepreise wieder nach oben treiben, während die Währungen weiter vom vorherrschenden Risikoappetit profitieren sollten." 

Anton Hauser, Fondsmanager ERSTE BOND DANUBIA

Fonds & Wertentwicklung

Der ERSTE BOND DANUBIA investiert überwiegend in Staatsanleihen der Region Ost-, Südosteuropa, den ehemaligen Sowjetstaaten und der Türkei. Neben Anleihen in Lokalwährung werden Emissionen in Hartwährung (EUR, USD in EUR gesichert) gehalten.

Hinweis: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Fonds zu.

Performancedarstellung seit Fondsbeginn. Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt lt. OeKB Methode. Die Wertentwicklung unterstellt eine vollständige Wiederveranlagung der Ausschüttung und berücksichtigt die Verwaltungsgebühr sowie eine allfällige erfolgsbezogene Vergütung. Der bei Kauf gegebenenfalls anfallende einmalige Ausgabeaufschlag und allenfalls individuelle transaktionsbezogene oder laufend ertragsmindernde Kosten (z.B. Konto- und Depotgebühren) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt.

Kommentar von Fondsmanager Anton Hauser

Wie lief das erste Halbjahr an den CEE-Anleihemärkten?

Seit Jahresbeginn gingen der polnische Zloty, die tschechische Krone sowie der rumänische Lei gegenüber dem EUR trotz gesunder Leistungsbilanzen, sich verbessernden Wachstumsaussichten und positivem Risikosentiment seitwärts. Der ungarische Forint musste als einzige der CEE Währungen hauptsächlich aufgrund einer expansiven Geldpolitik Verluste hinnehmen.

Die türkische Lira setzte ihren Abwärtstrend fort. Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins im April ungeachtet einer hartnäckig hohen Inflation nicht weiter erhöht. Er wurde bei 50 Prozent belassen nachdem der Leitzins im März überraschend von 45 auf 50 Prozent angehoben worden war. Der straffe geldpolitische Kurs wird so lange beibehalten, bis ein signifikanter und anhaltender Rückgang des zugrunde liegenden Trends der monatlichen Inflation zu beobachten ist. Die nach wie vor hohen Inflationsraten bedeuten, dass eine nominelle Abwertung notwendig ist, um das extrem hohe Inflationsdifferenzial zumindest teilweise auszugleichen.

Auf den lokalen Anleihemärkten der zentraleuropäischen Ländern stiegen die Renditen an. Der sich verbessernde wirtschaftliche Ausblick und niedriger als erwartete Preisrückgänge führten zu dieser Entwicklung. Auch in der Türkei bewegten sich die Renditen, unterstützt durch die Zinsanhebung seitens der Notenbank um ungefähr 5 Prozent nach oben. Ausländer haben begonnen wieder Positionen in lokalen türkischen Staatsanleihen aufzubauen. Hartwährungsanleihen fanden sehr gute Unterstützung durch die allgemein hohe Risikofreudigkeit, wobei sich die Risikoaufschläge jetzt schon auf einem historisch gesehen sehr niedrigen Niveau befinden.

 

Was erwarten Sie für die Märkte in den kommenden Monaten

Wir erwarten für die nächsten Monate, dass die Märkte in CEE eine positive Performance abliefern werden. Eine etwas schwächere Konjunktur könnte Anleihepreise wieder nach oben treiben, während die Währungen weiter vom vorherrschenden Risikoappetit profitieren sollten. Im zweiten Teil des anstehenden Halbjahres werden dann die US-Wahlen in den Mittelpunkt des Marktinteresses rücken und zu erhöhter Volatilität führen, die Volkswirtschaften in den zentral- und osteuropäischen Ländern sollten allerdings keine signifikanten Nachteile aus einer möglicherweise durch die Wahlen hervorgerufenen protektionistischen US-Wirtschaftspolitik haben. 

Hinweis: Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen.

 

Abspaltung der russischen Wertpapiere

Aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage in Russland und der Ukraine und den damit verbundenen umfassenden Sanktionen der EU und US gegen Russland ist es nicht möglich, russische Wertpapiere zu handeln.

Nachdem derzeit nicht abschätzbar ist, wann bzw. mit welcher Liquidität und zu welchen Preisen an allfälligen zukünftigen Handelsplätzen ein Handel mit russischen Wertpapieren wieder möglich sein wird, ist die Verwaltungsgesellschaft Erste Asset Management GmbH in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Möglichkeiten zu dem Entschluss gelangt, die nicht handelbaren (illiquiden) russischen Vermögenswerte des Investmentfonds abzusondern. Das Fondsvermögen des Investmentfonds wurde durch die Abspaltung auf zwei Teile aufgeteilt. Ein Teil des Fondsvermögens besteht nun aus den handelbaren Vermögenswerten ohne die russischen Vermögenswerte. Dieser Teil verbleibt im ERSTE BOND DANUBIA. Der zweite Teil mit der Bezeichnung „ABW ERSTE BOND DANUBIA – Investmentfonds in Abwicklung“ dient dem ausschließlichen Zweck der Abwicklung des illiquiden Abspaltungsvermögens des ERSTE BOND DANUBIA. Diese illiquiden russischen Vermögenswerte werden, sobald es die Rahmenbedingungen zulassen, im besten Interesse der Anteilinhaber:innen verwertet.

Disclaimer der Verwaltungsgesellschaft Erste Asset Management GmbH und deren Vertriebsstelle Erste Bank Gruppe

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