In der Reihe Fonds-Check blicken die Fondsmanager:innen ausgewählter Fonds auf die Entwicklung im vergangenen Jahr zurück und geben ihre Einschätzung darauf, was uns 2026 erwarten könnte. (Hinweis: Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet.)

Zusammenfassung

  • Europäischen Aktien fanden Unterstützung, nachdem die EZB ihre Leitzinsen dieses Jahr viermal senkte. Der Wahlsieg von Friedrich Merz in Deutschland erfreute Anleger:innen, da vom neuen Bundeskanzler eine expansivere Fiskalpolitik zu erwarten ist.
  • Klassische Growth-Titel wie Nvidia, Apple, Microsoft, Google und Broadcom fanden sich unter unseren größten Positionen wieder. Japanische Aktien performten ebenfalls gut.
  • Es ist anzunehmen, dass sich das Ausmaß der Dollarabschwächung im nächsten Jahr nicht wiederholen wird, die Richtung könnte aber aufgrund der Trump-Politik weiterhin negativ bleiben.
  • Zusammengefasst bleiben wir auch für den Start in das neue Jahr optimistisch. Das Gewinnwachstum in den USA sollte im zweistelligen Bereich bleiben, und das europäische Wachstum startet von einer günstigen Basis.

Hinweis:  Die angeführten Unternehmen sind beispielhaft ausgewählt worden und stellen keine Anlageempfehlung dar. Es besteht kein Anspruch darauf, dass die Titel dauerhaft im Portfolio enthalten sein werden. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet.

Fondsmanager Tamàs Menyhárt
(c) Samuel Kreuz

Fonds & Wertentwicklung

Der ERSTE RESPONSIBLE STOCK GLOBAL ist ein Nachhaltigkeits-Aktienfonds, der weltweit vor allem in Aktien von ausgewählten Unternehmen der entwickelten Märkte investiert. Der Investmentprozess des Fonds basiert auf fundamentaler Unternehmensanalyse. Bei der Titelauswahl wird auf qualitativ hochwertige und wachstumsstarke Unternehmen gesetzt. Die Investition in Aktien von Unternehmen, die nach ökologischen, sozialen und Governance-Aspekten der Unternehmensführung zu den Vorreitern zählen, steht bei der Investmententscheidung im Vordergrund. Im Rahmen eines ganzheitlichen ESG-Ansatzes werden dabei ethische Aspekte berücksichtigt.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Fonds zu.

Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt lt. OeKB Methode. Die Wertentwicklung unterstellt eine vollständige Wiederveranlagung der Ausschüttung und berücksichtigt die Verwaltungsgebühr sowie eine allfällige erfolgsbezogene Vergütung. Der bei Kauf gegebenenfalls anfallende einmalige Ausgabeaufschlag und allenfalls individuelle transaktionsbezogene oder laufend ertragsmindernde Kosten (z.B. Konto- und Depotgebühren) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt.

Kommentar des Fondsmanagers Tamás Menyhárt

Wie fällt Ihr Fazit zum Jahr 2025 an den Börsen aus?

Trotz erhöhter Turbulenzen konnten sich Aktienanleger:innen im Jahr 2025 erneut über solide Kursgewinne freuen. Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück, welches dort endete, wo es anfing – mit einem globalen Aktienmarkt, dessen Gewinnwachstum hauptsächlich vom KI-Sektor (Künstliche Intelligenz) getrieben war. Zwar musste der KI-Trade Anfang des Jahres aufgrund der Deepseek-News einen Dämpfer hinnehmen, jedoch erholte sich dieser schnell aufgrund robuster Wachstumszahlen und den riesigen Investitionen im KI-Bereich der dominanten Tech-Unternehmen. US-Chiphersteller partizipierten daran überproportional. Wir stockten den Sektor zuletzt Anfang Oktober im Portfolio auf.

Europa – eine Region, in der wir Anfang des Jahres größere Positionen aufbauten – startete stark in das Jahr, worauf eine längere Konsolidierungsperiode folgte. Europäischen Aktien fanden Unterstützung, nachdem die EZB ihre Leitzinsen dieses Jahr viermal senkte. Der Wahlsieg von Friedrich Merz in Deutschland erfreute Anleger:innen, da vom neuen Bundeskanzler eine expansivere Fiskalpolitik zu erwarten ist. Es war zu Jahresanfang auch die Hoffnung da, dass in der Ukraine recht bald ein Friedensdeal zu Stande kommen wird. Diese Hoffnung erwies sich vom Timing her als zu optimistisch, jedoch scheinen wir uns aktuell einem Deal anzunähern, dessen zu Stande kommen positiv für die europäischen Märkte wäre. Mit Abstand stärkster Sektor in Europa waren die Banken, welche einen Nutzen aussteigenden Gewinnschätzungen, niedrigen Risikokosten und einer hohen Dividendenrendite zogen. In diesem Sektor waren wir im Portfolio prominent vertreten und bauten unser Exposure durch Zukäufe (z.B. HSBC, Intesa Sanpaolo, Santander und BBVA) während des Jahres weiter aus.

Die Zinssenkungen der Fed ließen zwar länger auf sich warten, doch bekamen Anleger:innen seit September auch hier drei Lockerungen positiv zu spüren. Aufgrund der hohen Bewertungen in den USA ist es für den Aktienmarkt wichtig, dass sich die Finanzierungskosten zumindest nicht verschärfen. In dieser Hinsicht erwiesen sich auch Anleiherenditen in den USA als unterstützend, da diese sowohl am langen als auch am kurzen Ende runterkamen. Klassische Growth-Titel wie Nvidia, Apple, Microsoft, Google und Broadcom fanden sich unter unseren größten Positionen wieder.

Japanische Aktien performten ebenfalls stark, unterstützt von einer Zinsnormalisierung, shareholder-freundlicher Regulierung und zuletzt durch den Wahlsieg der neuen Premierministerin, welche als wirtschafts- und marktfreundlich wahrgenommen wird. Das Ländergewicht lag im Portfolio zwischen 4-5%, und zu unseren größten japanischen Titeln zählen Nintendo, Sony, sowie zwei Banken, welche von der Erwartung steigender Zinsen profitieren.

Euro-Investor:innen partizipierten aufgrund des schwachen USD deutlich mehr an den europäischen Aktien. Es ist anzunehmen, dass sich das Ausmaß der Dollarabschwächung im nächsten Jahr nicht wiederholen wird, die Richtung könnte aber aufgrund der Trump-Politik weiterhin negativ bleiben – dies wird auch stark von dem zukünftigen Zinspfad der Fed abhängen. Aufgrund der oben genannten Gründe – monetäre Lockerung auf beiden Seiten des Atlantiks, expansivere Fiskalpolitik in Europa, und robustes (US-) Gewinnwachstum dank des KI-Booms, konnte sich der Markt mit erstaunlicher Geschwindigkeit vom zollinduzierten Abverkauf im April erholen und neue Höchststände erreichen. Die Nervosität ist jedoch nicht ganz verflogen, dies ist an der erhöhten Volatilität und am Goldpreis ersichtlich, welcher dieses Jahr stark zugelegt hat.

 

Womit rechnen Sie für das neue Jahr?

Zusammengefasst bleiben wir auch für den Start in das neue Jahr optimistisch. Das Gewinnwachstum in den USA sollte im zweistelligen Bereich bleiben, und das europäische Wachstum startet von einer günstigen Basis. Niedrigere Zinsen lassen den Aktien mehr Spielraum bezüglich Bewertungen, und ein niedrigerer USD ermöglicht es auch Regionen außerhalb der USA, sich an der Aktienrally zu beteiligen.

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