In der Reihe Fonds-Check blicken die Fondsmanager:innen ausgewählter Fonds auf die Entwicklung im vergangenen Jahr zurück und geben ihre Einschätzung darauf, was uns 2026 erwarten könnte. (Hinweis: Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet.)

Zusammenfassung

  • Im Jahresverlauf 2025 zeigt sich eine auffällige Divergenz in der Marktperformance: Qualitätsaktien haben sich schlechter als der breite Markt entwickelt.
  • Mittelfristig könnte jedoch eine Rückbesinnung auf fundamentale Bewertungsmaßstäbe und nachhaltige Ertragskraft zu einer relativen Reallokation zugunsten von Qualitätsaktien führen.
  • Im Berichtszeitraum lag der Investitionsschwerpunkt primär auf US-amerikanischen Titeln aus dem Technologiesektor. Darüber hinaus wurden substanzielle Allokationen in Industrie- und Finanzwerte vorgenommen.
  • Die Gewinnschätzungen – insbesondere für US-Unternehmen – zeigen sich weiterhin robust, und die Investitionsdynamik im Technologiesektor ist ungebrochen. Innovationen in Bereichen wie KI, Halbleiter und Automatisierung sorgen für strukturellen Rückenwind.

Fondsmanager Wilhelm Spitaler
(c) Stephan Huger

Fonds & Wertentwicklung

Der ERSTE STOCK QUALITY ist ein Aktienfonds, der weltweit in ausgewählte Unternehmen investiert. Der Investmentprozess des Fonds basiert auf einer quantitativen Vorauswahl sowie einer Analyse der dadurch identifizierten Unternehmen nach fundamentalen und technischen Gesichtspunkten. Die Titelauswahl erfolgt mit Fokus auf qualitativ hochwertige Unternehmen, welche mit einem durchschnittlichen Rating von mindestens A- eingestuft sind und tendenziell eine hohe bis sehr hohe Marktkapitalisierung aufweisen. 

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Fonds zu.

Performancedarstellung seit Fondsbeginn (15.9.2020). Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt lt. OeKB Methode. Die Wertentwicklung unterstellt eine vollständige Wiederveranlagung der Ausschüttung und berücksichtigt die Verwaltungsgebühr sowie eine allfällige erfolgsbezogene Vergütung. Der bei Kauf gegebenenfalls anfallende einmalige Ausgabeaufschlag und allenfalls individuelle transaktionsbezogene oder laufend ertragsmindernde Kosten (z.B. Konto- und Depotgebühren) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt.

Kommentar des Fondsmanagers Wilhelm Spitaler

Wie entwickelte sich der Fonds im Jahr 2025?

Im Jahresverlauf 2025 zeigt sich eine auffällige Divergenz in der Marktperformance: Qualitätsaktien haben sich schlechter als der breite Markt entwickelt. Dieser Unterschied ist primär auf die außergewöhnliche Kursdynamik von Technologieunternehmen zurückzuführen, insbesondere solchen ohne nennenswerte Umsätze („No-Revenue Tech“) und mit niedriger fundamentaler Qualität. Getrieben durch den anhaltenden Hype rund um Künstliche Intelligenz (KI) und die damit verbundenen disruptiven Narrative, verzeichneten insbesondere kleinere und wachstumsorientierte Tech-Titel teils exponentielle Kurszuwächse. Diese Entwicklung wurde durch massive Kapitalzuflüsse und eine hohe Risikobereitschaft institutioneller wie privater Investor:innen begünstigt. Diese Marktverzerrung zugunsten von niedrigqualitativen Titeln stellt für qualitätsorientierte Investmentstrategien eine temporäre Herausforderung dar. Mittelfristig könnte jedoch eine Rückbesinnung auf fundamentale Bewertungsmaßstäbe und nachhaltige Ertragskraft zu einer relativen Reallokation zugunsten von Qualitätsaktien führen. Trotz dieser Umstände konnte der Fonds eine positive Performance generieren.

Hinweis: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Fonds zu.

 

Wo lagen die Fonds-Schwerpunkte im Jahr 2025?

Der ERSTE STOCK QUALITY verfolgt eine konsequente Qualitätsstrategie, die auf Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen, stabilen Ertragsaussichten und solider Bilanzstruktur fokussiert ist. Die Portfoliokonstruktion erfolgt gleichgewichtet, wobei selektiv in 25 Titel investiert wird, die aus fundamentaler Sicht mittel- bis langfristig ein überdurchschnittliches Renditepotenzial aufweisen. Im Berichtszeitraum lag der Investitionsschwerpunkt – in Kontinuität zur bisherigen Allokationspolitik – primär auf US-amerikanischen Titeln aus dem Technologiesektor. Darüber hinaus wurden substanzielle Allokationen in Industrie- und Finanzwerte vorgenommen. Diese Sektor-Positionierung erwies sich dieses Jahr teilweise als nachteilig, da der Fonds naturgemäß nicht an der „Junk-Rallye“ partizipieren konnte.

 

Welche Erwartungen hat das Fondsmanagement in punkto globaler Konjunktur, Trends etc. für 2026?

Wir gehen davon aus, dass Volatilität und Unsicherheit auch im nächsten Jahr zentrale Markttreiber bleiben werden. Der mittelfristige Einfluss der neu ausgerichteten US-Zollpolitik ist derzeit nur schwer quantifizierbar. Gleichzeitig bleibt das fundamentale Umfeld unterstützend: Die Gewinnschätzungen – insbesondere für US-Unternehmen – zeigen sich weiterhin robust, und die Investitionsdynamik im Technologiesektor ist ungebrochen. Innovationen in Bereichen wie KI, Halbleiter und Automatisierung sorgen für strukturellen Rückenwind. In Summe ergibt sich daraus ein neutral bis leicht positiver Marktausblick. Wir erwarten jedoch, dass dieser immer wieder durch kurzfristige Schwankungen und politische Störfaktoren überlagert wird. Eine selektive Titelauswahl bleibt daher essenziell.

 

Welche Schwerpunkte werden aufbauend auf diesen Erwartungen im Fonds gesetzt werden?

Auch im nächsten Jahr bleiben wir unserer Qualitätsstrategie treu. In einem Marktumfeld, das zunehmend von politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit sowie erhöhter Volatilität geprägt ist, sehen wir in hochwertigen Unternehmen mit solider Bilanzstruktur und resilientem Geschäftsmodell weiterhin eine gute Grundlage für eine langfristig stabile Wertentwicklung. Sollte sich das makroökonomische Bild eintrüben – etwa durch neue protektionistische Maßnahmen, geopolitische Spannungen oder eine unklare Zinsperspektive – erwarten wir, dass Qualitätsunternehmen diesen Belastungen vergleichsweise gut standhalten können. Gleichzeitig sind wir für ein konstruktives Szenario gut positioniert: Unsere strategische Übergewichtung im IT-Sektor bietet substanzielle Partizipationschancen, sollte sich die Marktstimmung weiter aufhellen.

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