In der Reihe Fonds-Check blicken die Fondsmanager:innen ausgewählter Fonds auf die Entwicklung im vergangenen Jahr zurück und geben ihre Einschätzung darauf, was uns 2026 erwarten könnte. (Hinweis: Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet.)

Zusammenfassung

  • Auch in den letzten Monaten drehte sich alles um Künstliche Intelligenz (KI). Allerdings wurden in den letzten Wochen aufgrund erhöhter Unsicherheit einige „KI-Gewinner“ abgestraft.
  • Neben KI gibt es aber auch andere Themen, die hohe Relevanz für den Technologiesektor hatten. Die Nachfrage nach Smartphones und PCs stabilisierte sich wieder. Cybersecurity- und Infrastruktur-Softwareunternehmen waren gefragt.
  • Da wir von einer weiterhin guten Nachfrage nach KI-Computing (KI-Chips, Datacenter-Networking) ausgehen, sind wir entsprechend bei Unternehmen wie Broadcom, Alphabet, Nvidia, TSMC und Nova Limited positioniert.
  • Unser Ausblick für Technologieaktien im Jahr 2026 bleibt positiv, die fundamentale Nachfrage ist gegeben, das Gewinnwachstum bleibt dynamisch.

Hinweis: Die angeführten Unternehmen sind beispielhaft ausgewählt worden und stellen keine Anlageempfehlung dar. Es besteht kein Anspruch darauf, dass die Titel dauerhaft im Portfolio enthalten sein werden. Investitionen in Wertpapiere bergen neben Chancen auch Risiken.

Fondsmanager Bernhard Ruttenstorfer
(c) Stephan Huger

Fonds & Wertentwicklung

Der ERSTE STOCK TECHNO investiert vor allem in Unternehmen der entwickelten Märkte aus dem Bereich Technologie. Der Investmentprozess des Fonds basiert auf fundamentaler Unternehmensanalyse. Der Großteil der Unternehmen in diesem Bereich ist in den USA zu finden. Das führt dazu, dass Aktien aus dem pazifischen Raum und aus Europa im Fonds eher eine untergeordnete Rolle spielen. Bei der Titelauswahl wird auf qualitativ hochwertige und wachstumsstarke Unternehmen gesetzt.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Fonds zu.

Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt lt. OeKB Methode. Die Wertentwicklung unterstellt eine vollständige Wiederveranlagung der Ausschüttung und berücksichtigt die Verwaltungsgebühr sowie eine allfällige erfolgsbezogene Vergütung. Der bei Kauf gegebenenfalls anfallende einmalige Ausgabeaufschlag und allenfalls individuelle transaktionsbezogene oder laufend ertragsmindernde Kosten (z.B. Konto- und Depotgebühren) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt.

Kommentar des Fondsmanagers Bernhard Ruttenstorfer

Rückblick 2025

Auch in den letzten Monaten drehte sich alles um Künstliche Intelligenz (KI) – und das nicht nur im Technologiesektor, sondern auch in anderen Sektoren wie Versorger und Industrietitel. Der Nachrichtenfluss blieb überwiegend positiv. Steigerungen von geplanten und erfolgten Investitionsausgaben ließen Auftragsbücher deutlich wachsen. In Extremfällen, wie bei Oracle, wurde das Orderbuch innerhalb eines Jahres auf knapp 500 Mrd. USD nahezu verfünffacht. Auf der anderen Seite waren es gerade diese Entwicklungen, die manche Investor:innen kritische Fragen stellen ließen: Wie abhängig ist Oracle von einigen wenigen Kund:innen (u.a. OpenAI)? Wird die Rechenkapazität tatsächlich abgerufen werden? Wie hoch sind die Gewinnmargen von Oracle? Wie wird der Ausbau finanziert? Unter anderem waren es diese Punkte, die den vorläufigen Kurshöhepunkt per Anfang November in mehreren Indizes markierten. In den letzten Wochen wurden infolgedessen einige „KI-Gewinner“ abgestraft.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken birgt.

Alphabet bzw. deren Tochter Google konnte ebenfalls deutlich Fortschritte im KI-Rennen erzielen. Nicht nur war das Unternehmen sehr erfolgreich dabei, neue Kund:innen für Ihre cloud-basierten KI-Dienste zu akquirieren, sondern wurden auch große technische Fortschritte bei selbstentwickelten KI-Computerchips und KI-Modellen erzielt. Nicht ohne Grund mieten sich auch direkte Konkurrenten von Alphabet (OpenAI, wahrscheinlich Meta und andere) bei Googles Infrastruktur ein.

Neben KI gibt es aber auch andere Themen, die hohe Relevanz für den Technologiesektor hatten. Die Nachfrage nach Smartphones und PCs stabilisierte sich wieder. Auch bei den Endmärkten für analoge Chips waren Verbesserungen sichtbar. Zwar blieb die Nachfrage der Automobil- und Industrieanlagen-Produzent:innen nach wie vor verhalten, dennoch konnten sich in den letzten Quartalen Lagerbestände weitgehend normalisieren. Und das nicht nur auf Kundenebene, sondern auch auf Ebene der Zwischenhändler:innen und Chipproduzent:innen. Damit sind Unternehmen mit Computerchips wie Sensoren, Microcontrollern und Powerchips für einen möglichen Nachfrageaufschwung gut positioniert. Eine wieder sich verstärkende Nachfrage nach Elektroautos würde sich ebenfalls positiv auswirken.

Softwareunternehmen blieben an der Börse allerdings weiterhin unterschiedlich gefragt. Positiv entwickelten sich Cybersecurity- und Infrastruktur-Softwareunternehmen. Diese können die Vorteile von KI direkt nutzen und sind auch unverzichtbar, um KI-Lösungen in Unternehmen zu implementieren.

Da wir von einer weiterhin guten Nachfrage nach KI-Computing (KI-Chips, Datacenter-Networking) ausgehen, sind wir entsprechend bei Unternehmen wie Broadcom, Alphabet, Nvidia, TSMC und Nova Limited positioniert. Wir blicken aber auch auf die starke Entwicklung bezüglich KI in China. China ist aus technologischer Sicht eine ernsthafte Bedrohung für die KI-Dominanz der USA. Um hiervon zu partizipieren, investierten wir in Unternehmen wie Baidu und Zhongji Innolight. Werte, die wir der Internetindustrie zuordnen, stehen ebenfalls hoch bei uns im Kurs: Amazon, Reddit und Zillow sind hier zu nennen. Cybersecurity-Unternehmen (Palo Alto, Crowdstrike) sind unserer Meinung nach ebenfalls gut positioniert.

 

Ausblick 2026

Unser Ausblick für Technologieaktien im Jahr 2026 bleibt positiv. Die fundamentale Nachfrage ist gegeben, die Nutzung übersteigt die verfügbare Rechenleistung und dieser Trend wird sich höchstwahrscheinlich über die nächsten Quartale fortsetzen.

Es ist damit zu rechnen, dass das Gewinnwachstum dynamisch bleibt. Der Marktkonsensus erwartet Gewinnsteigerungen pro Aktie von über 15% im Jahr 2026. Das rechtfertigt ambitionierte Marktbewertungen. Des Weiteren erwarten wir eine weitere Abnahme von geopolitischen Spannungen. Die jüngsten Entwicklungen zwischen den USA und China weisen darauf hin. Negative Zolleffekte werden in den nächsten Quartalen abnehmen und die US-Notenbank hat noch Potential, Leitzinsen zu senken. Somit sehen wir nicht nur positive Fundamentaldaten, sondern auch ein unterstütztes Marktsentiment.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Investitionen in Wertpapiere Marktschwankungen unterliegen können.

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