Social Impact Report 2025: Impact Asset Management macht soziale Wirkung von Mikrofinanz sichtbar

Die Impact Asset Management GmbH (I-AM), ein Unternehmen der Erste-Asset-Management-Gruppe, veröffentlicht ihren Social Impact Report 2025. Der Bericht macht die gesellschaftliche Wirkung von Mikrofinanzinvestments sichtbar: Seit Start der Mikrofinanzaktivitäten der IAM im Jahr 2006 wurden über die Strategien I-AM Vision Microfinance Hard Currency und I-AM Vision Microfinance Local Currency insgesamt 2,7 Milliarden US-Dollar investiert und 352 Mikrofinanzinstitute in 69 Ländern finanziert.

Zugang zu Kapital ist für viele Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern keine Selbstverständlichkeit. Gerade Kleinstunternehmer:innen, landwirtschaftliche Betriebe oder lokale Dienstleister:innen sind häufig vom klassischen Bankensystem ausgeschlossen. Mikrofinanzkredite können hier einen entscheidenden Unterschied machen: Sie schaffen finanzielle Spielräume, ermöglichen Investitionen in kleine Unternehmen und tragen dazu bei, Einkommen, Beschäftigung und lokale Wertschöpfung aufzubauen.

Gleichzeitig bieten Mikrofinanzinvestments einen direkten Zugang zur Realwirtschaft in Schwellen- und Entwicklungsländern und ermöglichen damit eine Kombination aus finanzieller Rendite und messbarer gesellschaftlicher Wirkung.

Hinweis: Beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken beinhaltet.

Social Impact Report als Messlatte

Bereits zum neunten Mal wird der jährliche Bericht veröffentlicht. Er dokumentiert die soziale Wirkung der Mikrofinanzfonds I-AM Vision Microfinance Hard Currency und I-AM Vision Microfinance Local Currency und deren Beitrag zur finanziellen Inklusion sowie zu ausgewählten UN-Nachhaltigkeitszielen.

Im Berichtsjahr 2025 waren die I-AM Vision Microfinance Fonds in 114 Institutionen in 34 Ländern investiert. Mit einem durchschnittlichen Fondsvolumen von EUR 511 Mio. erreichte man rund 228.000 Endkreditnehmer:innen. Somit wurden durch die finanzierten Aktivitäten im Jahr 2025 mehr als 34.000 Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen sowie zahlreiche weitere Beschäftigungsmöglichkeiten in Kleinstbetrieben unterstützt. Damit leisten Mikrofinanzinvestments einen direkten Beitrag zur wirtschaftlichen Dynamik in den jeweiligen Regionen und fördern den Aufbau stabiler Einkommensquellen. Im Rahmen der Investitionsentscheidung wird auf eine gute Diversifikation Wert gelegt, wodurch kein Land mit mehr als 15 % Anteil im Fondsportfolio enthalten ist. Zu den am höchsten gewichteten Ländern im Portfolio gehören neben Usbekistan (10% des Gesamtportfolios) auch die Mongolei (9%), Georgien und Armenien (9%).

Der Social Impact Report macht sichtbar, was Mikrofinanz im Kern leisten soll: Kapital dorthin bringen, wo es konkrete Chancen eröffnet. Hinter jeder Zahl stehen Menschen, die ein Unternehmen aufbauen, Wohlstand schaffen und ihre Zukunft selbst gestalten. Genau diese Verbindung aus messbarer Wirkung, finanzieller Rendite und sozialem Nutzen macht Mikrofinanz zu einer einzigartigen Assetklasse“, sagt Günther Kastner, Geschäftsführer der Impact Asset Management GmbH

Finanzielle Inklusion: Unterstützung für Frauen

Die positive Wirkung von Mikrofinanzinvestments auf die finanzielle Inklusion zeigt sich besonders bei Frauen: Rund 78 Prozent der erreichten Kreditnehmer sind weiblich. Exemplarisch für die gezielte Förderung von Frauen durch Mikrofinanz steht das Portfoliounternehmen Kashf Foundation in Pakistan. Mit einem Netzwerk von über 400 Filialen erreicht die Institution mehr als 800.000 Kund:innen, von denen rund 99 % Frauen sind. Neben klassischen Finanzprodukten bietet Kashf auch Bildungsprogramme und Initiativen zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit an. Ein innovatives Element ist die Nutzung von scharia-konformen Finanzierungsinstrumenten wie Social Sukuk, mit denen zusätzliche Kapitalquellen erschlossen werden konnten.

Seit ihrer Gründung wurden Kredite in Höhe von mehr als einer Milliarde US-Dollar an über acht Millionen Kreditnehmerinnen vergeben. Der gesellschaftliche Effekt geht dabei weit über die reine Finanzierung hinaus, da finanzielle Unabhängigkeit häufig auch zu Verbesserungen in Bildung und Gesundheit innerhalb der Familien führt.

Beispiele machen positive Wirkung greifbar

Auch weitere Beispiele zeigen die gesellschaftliche Wirkung von Mikrofinanz. So konnte in Usbekistan eine Unternehmerin mithilfe von Mikrofinanzkrediten ihr ursprünglich kleines Leinenwarengeschäft in mehreren Entwicklungsschritten ausbauen. In Indien verbindet Hindon Mercantile Limited Mikrofinanz mit technologischen und ökologischen Ansätzen. Das Unternehmen finanziert unterversorgte Kundengruppen und unterstützt unter anderem Investitionen in nachhaltige Technologien. Hervorzuheben ist die Finanzierung von mehr als 80.000 Elektrofahrzeugen sowie von erneuerbaren Energien und Ladeinfrastruktur.

Im Hinblick auf die UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) unterstützen die I-AM Vision Microfinance Strategien vor allem die Ziele menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, keine Armut und Geschlechtergleichstellung. Darüber hinaus können aus den finanzierten Unternehmen und Projekten weitere positive Effekte entstehen, etwa in den Bereichen Bildung, Energie, Mobilität oder lokale Infrastruktur.

Der Social Impact Report 2025 zeigt, wie Mikrofinanz zur finanziellen Inklusion, zur Stärkung von Unternehmer:innen und zur lokalen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen kann. Er macht deutlich, dass wirkungsorientierte Investments nicht abstrakt bleiben müssen, sondern anhand konkreter Kennzahlen und Beispiele nachvollziehbar werden. Die vollständige Publikation ist auf der Website der Impact Asset Management abrufbar.

Über uns

Die Impact Asset Management GmbH (I-AM) zählt zu den führenden nachhaltigen Asset Management Gesellschaften im deutschsprachigen Raum, die auf Auswahl, Analyse und Management von ESG- und Impact-Strategien spezialisiert sind. Seit Dezember 2024 ist die I-AM Teil der Erste Asset Management GmbH.

Die Anlagepolitik verfolgt das Ziel, durch die Investmentstrategie in ESG-konforme Wertpapiere, Impact Investment via Mikrofinanz und einem verantwortungsvollen Investmentansatz zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals beizutragen. Unser Anlageziel ist es, als „Triple-Bottom-Line“ Asset Manager soziale, ökologische und finanzielle Erträge zu generieren. Kooperationen ergänzen unsere Anlageprozesse und fördern den Wissensaustausch auf internationaler Ebene.

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